Warum schreibt man Tribüne eigentlich ohne „h“, hne aber mit?
Warum schreibt man Maschine nicht mit „ie“, Schiene aber doch?
Warum bekommt Kamel kein „h“, obwohl Mehl mit „h“ geschrieben wird?
Warum schreibt man Karotte mit „tt“ und nicht mit „rr“ wie Karren?

Aus dem Schulunterricht sind die Besonderheiten der Rechtschreibung (Doppel-konsonanz,
/h/, /ie/, ß-Schreibung, Wortableitungen) oft bekannt, dennoch gelingt es etwa 25% aller
Kinder auch nach dem 5. Schuljahr noch nicht, eine Regelmäßigkeit in der Anwendung zu erkennen.

Bei einer Rechtschreibschwäche ist davon auszugehen, dass Hörinformationen nicht richtig
verarbeitet und/oder nicht richtig wahrgenommen werden. Betroffenen Kindern ist es dadurch
außerdem deutlich erschwert, die Rechtschreibregeln mit der Betonung unserer Sprache in
Verbindung zu bringen.

„Vom Sprachrhythmus zur Rechtschreibung“ nach Dr. Zvi Penner

Richtig schreiben anders lernen…
Scheinbar zahlreiche Ausnahmen unserer Rechtschreibung können sehr verwirrend auf Kinder
wirken und den Erwerb der Rechtschreibregeln erheblich behindern. Im Gegensatz zu vielen
anderen Ansätzen ermöglicht die Methode nach Dr. Zvi Penner den Zugang zur Rechtschreibung
mit Hilfe einfacher rhythmischer Regeln (Betonung der Wörter) und weist ein sehr strukturiertes
Vorgehen auf. Da die Rechtschreibung im Deutschen über die Wortbetonung gesteuert wird,
befähigt der Ansatz auch in den o.g. Beispielen eine Regelmäßigkeit zu erkennen.

Ziel des Konzeptes ist es dabei zu helfen, Fehler langfristig und dauerhaft zu minimieren,
indem das bestehende „Rechtschreibregel-Durcheinander“ geordnet wird. Das Konzept bietet
eine für Kinder verständliche Übersicht aller Rechtschreibregeln, ermöglicht die Eigenkontrolle
mit Hilfe einer „Rechtschreibformel“ und enthält viele Automatisierungsübungen, wodurch die
spätere Anwendung gesichert wird.

Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch, per E-Mail oder gerne auch in einem
persönlichen Beratungsgespräch.